Das Schweizerische Bundesarchiv ist das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum des Bundes für nachhaltiges Informations- und Recordsmanagement.
Es berät die Verwaltung in Sachen Aktenführung, bewertet, sichert, erschliesst und vermittelt archivwürdige Unterlagen, die im Rahmen der Tätigkeiten der Bundesverwaltung, des Bundesrats und des Parlaments entstanden sind. 1798 wurde mit der Gründung der Helvetischen Republik das erste Nationalarchiv geschaffen. Das Bundesarchiv ist somit die älteste Bundesinstitution. Das heutige Gebäude des Bundesarchivs wurde 1899 erbaut und bezogen. Die Bestände des Bundesarchivs umfassen Archivgut der Helvetischen Republik (1798-1803), der Mediationszeit (1803–13), der Tagsatzungsperiode (1814-1848) und des Bundesstaates (seit 1848). Im Gesamtbestand von über 50 Laufkilometer und 11.4 Terabytes befinden sich Originaldokumente wie die Bundesverfassung, Verwaltungsakten, Fotos, Filme, Tondokumente und Datenbanken. Das Archivgut kann im Lesesaal im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften frei und kostenlos konsultiert werden. Am Tag der offenen Tür wird auch das Agrararchiv seine Arbeit im Bundesarchiv präsentieren. |